Wie reagieren andere auf die Krankheit meines Sohnes?

Wahrscheinlich sind Ihre Freunde und Bekannte erst mal verunsichert, wenn sie hören, dass Ihr Sohn hämophil ist. Viele haben schon von der Bluterkrankheit oder der Krankheit der Könige gehört. Durch den Ausdruck „Bluterkrankheit" entsteht der Eindruck, dass schon kleine Verletzungen zu starken, nicht stillbaren Blutungen führen können und dass sogar die Gefahr des Verblutens besteht. Solchen Ängsten können Sie am besten durch einen normalen Umgang mit der Erkrankung Ihres Sohnes entgegentreten. Wenn Sie die Krankheit akzeptieren und z. B. die Faktorsubstitution als Routine in den Tagesablauf einbauen, werden auch Ihre Freunde und Bekannte sehen, dass die Hämophilie heutzutage eine Erkrankung ist, mit der Ihr Sohn ein weitgehendes normales Leben führen kann. Wichtig ist, dass Sie Ihren Sohn nicht in Watte packen.